Pelletheizungen - Biomasse
Generation Effizienz – Heizsysteme mit Zukunft
Fossile Energieträger wie Gas und Öl werden auch in den kommenden Jahren einen bedeutenden Teil zur Versorgung der Haushalte mit Wärme beitragen. Die Zukunft gehört jedoch innovativen Systemen, die bei der Wärmegewinnung erneuerbare Energien einbinden oder diese sogar ausschließlich verwenden. Holz ist nicht nur ein nachwachsender Brennstoff, sondern auch ein planungssicherer:
Er kommt in Österreich in großen Mengen vor und wird beständig forstwirtschaftlich gepflegt und nachgepflanzt.
Schaubild einer Heizanlage 25-60kW
1 Vollschamottierte Brennkammer, 2 Schieberost, 3 Motor für Schieberost, 4 Sekundärluftstrom m. Ein-/Auslasskanälen, 5 Flugaschenabscheider, 6 Primärluft, 7 Ascheaustragung, 8 Automatische Zündung, 9 Einbringungschnecke, 10 Zirkulationszone, 11 Autom. Kesselputzeinrichtung, 12 Saugzuggebläse, 13 Vollisolierung, 14 Saugturbine, 15 Geschlossenes Saugsystem, 16 Füllstandsmelder, 17 Zyklon Vorratsbehäter, 18 Zellenrad-Dosierschleuse, 19 Motor-Antriebseinheit, 20 Lambda-Sonde
Pellets Versorgungsvarianten:
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1. Nachfüllen per Handbeschickung
Wenn kein spezieller Pellets-Lagerraum gewünscht oder vorhanden ist, aus dem die Pellets automatisch gefördert werden können, muss von Hand befüllt werden. Ein ca. 300-l-Vorratsbehälter reicht für ca. 2 Wochen Wärmekomfort während der Hauptheizperiode aus.
1 Heizkessel, 2 Aschen- und Flugaschenlade, 3 Vorratsbehälter 300l
2. Nachfüllen per Förderschnecke
Ist ein spezieller Pellets-Lagerraum vorhanden, so kann die Versorgung automatisch mittels einer motorgetriebenen geräuscharmen Förderschnecke erfolgen. Der Standort des Pellets-Heizkessels sollte dann so nah wie möglich an den Pellets-Lagerraum grenzen.
1 Pellets-Heizkessel, 2 Aschen- und Flugaschenlade, 3 Pellet-Lagerraum, 4 Prallmatte, 5 Einstiegsluke oder Tür, 6 Einblas- und Absaugstutzen, 7 Flexible Schnecke mit Förderschlauch, 8 Flexible Schnecke mit Druckentlastung
3. Nachfüllen per Saugförderung
Bei vorhandenem Pellets-Lagerraum kann die Raumaustragung auch über eine Kombination aus Förderschnecke und Saugförderung erfolgen. Die Pellets werden hierbei angesaugt und über ein flexibles Schlauchsystem zum Pellets-Heizkessel geleitet, wo sie zunächst in einem 150-l-Vorratsbehälter gesammelt werden. Vorteil dieser Methode:
Der Standort des Pellets-Heizkessels muss nicht direkt an den Pellets-Lagerraum angrenzen. Hier können Distanzen bis 25 m überbrückt werden.
1 Pellets-Heizkessel, 2 Aschen- und Flugaschenlade, 3 Pellet-Lagerraum, 4 Prallschutzmatte, 5 Einstiegsluke oder Tür, 6 Einblas- und Absaugstutzen, 7 Saugschlauch, 8 Rückluftschlauch, 9 Starre Schnecke mit Druckentlastung, 10 Vorratsbehälter
4. Nachfüllen per Sacksilo und Förderschnecke
Die absolut staubdichten und schnell montierbaren Sack silos sind eine kostengünstige Lösung, wenn der Pellets-Lagerraum nicht mit Schrägen gebaut werden soll. Auch hier kann die Versorgung automatisch mittels einer motorgetriebenen geräuscharmen Förderschnecke erfolgen. Der Standort des Pellets-Heizkessels sollte so nah wie möglich an den Pellets-Lagerraum mit dem
Sacksilo grenzen.
1 Pellets-Heizkessel, 2 Aschen- und Flugaschenlade, 3 Flexible Schnecke mit Förderschlauch, 4 Entnahmeeinheit, 5 Einstiegsluke oder Tür, 6 Einblas- und Absaugstutzen, 7 Stahlkonus, 8 Gewebesilo
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